adesso entwirft die Zukunft der Softwareentwicklung

Dortmund, 04. Dezember 2017 – Mit seinen „Future Trends of Software Engineering“ skizziert der IT-Dienstleister adesso die Zukunft der Softwareentwicklung. In zehn Thesen schlägt er die Brücke zwischen den Positionen der Forschung und den praktischen Anforderungen der Unternehmen

Beim Thema Softwareentwicklung driften die akademische und die unternehmerische Welt immer weiter auseinander. Diese Beobachtung macht der IT-Dienstleister adesso, der über umfassende praktische Erfahrungen aus zahllosen Entwicklungsprojekten in Unternehmen verfügt und gleichzeitig tief mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen vernetzt ist. Mit dem Ziel, wieder mehr gemeinsames Verständnis der zentralen Themen zu gewinnen, formuliert adesso deshalb die „Future Trends of Software Engineering“. In zehn Thesen über die Zukunft der Softwareentwicklung bildet der IT-Dienstleister die Synthese aus den theoretischen Positionen der Forschung und den Anforderungen der Praxis.

Prof. Volker Gruhn ist Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrats der adesso AG sowie Inhaber des Lehrstuhls Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen. Er erläutert die Idee am Beispiel der gezähmten Agilität: „Für uns in der Forschung ist Agilität keine grundlegende Veränderung. Sie bietet lediglich nützliche Aspekte, die in Vorgehensmodelle integriert werden sollten. In der Praxis der adesso-Projekte beobachten wir aber häufig die Entstehung einer ‚IT of 2 Speeds‘. Kritische Systeme werden weiterhin traditionell entwickelt und alles andere radikal agil angegangen. Agilität in der Software-Entwicklung hat großes Potenzial, das nicht verschenkt werden darf, sie muss aber gezähmt werden. Deshalb lautet eine unserer Thesen: ‚Gezähmte Agilität ist der Königsweg‘.“


Insgesamt reicht das Themenspektrum der zehn Thesen von der agilen Entwicklung über Microservices und Cognitive Computing bis hin zu Cyber Physical Systems. Jeder Aspekt wird dabei sowohl aus der Warte der Forscher als auch der Perspektive der Praktiker beleuchtet. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis für viele Experten interessant ist“, so Prof. Gruhn. „Das hat uns auch die positive Resonanz auf die adesso-Konferenz ‚The Essence of Software Engineering‘ gezeigt, die Mitte November stattfand. Fast 300 Fachleute beschäftigten sich dort einen Tag lang sehr engagiert mit dem Dialog zwischen Universitäten und Unternehmen.“

Die ausführlichen Thesen von adesso zur Zukunft der Softwareentwicklung finden sich auf: https://www.adesso.de/future.

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